Beiträge an gemeinnützige und kulturelle Projekte

Seit der Aufhebung des Bürgernutzens durch den Regierungsrat im Jahre 1980 hat sich die Ortsgemeinde immer mehr der Unterstützung breiter Bevölkerungskreise zugewandt. Vorzugsweise werden lokal ansässige Kultur- und Sportvereine unterstützt. Insbesondere wenn es darum geht, wichtige Anlässe zu finanzieren oder Neuanschaffungen zu tätigen.

In neuer Zeit werden einzelne Anlässe auch direkt gesponsert wie zum Beispiel der Klauseinzug oder die Christbaumaktion.

Nebst den wiederkehrenden Beiträgen hat die Ortsgemeinde immer wieder öffentliche Projekte unterstützt. Wussten Sie, dass die Ortsgemeinde Rüttiberg

  • durch Landverpachtung den Segelflugplatz Schänis ermöglicht hat?
  • für den Kindergarten in Rufi 1969 einen Beitrag von Fr. 70'000 gespendet hat?
  • das Quellwasser aus sämtlichen Quellen der Wasserversorgung gratis abgibt?
  • das Gipfelkreuz auf dem Chüemettler gespendet hat?
  • mithalf, beim Chapeli in Rufi einen Sandsteinbrunnen zu errichten?
  • der Kulturkommission eine grosse Ausstellung mit alten Dokumenten ermöglicht hat?
  • der Kirchenrenovation in Schänis einen erheblichen Beitrag geleistet hat?
  • durch einen finanziellen Beitrag Kultur Schänis möglich gemacht hat?
Luftaufnahme vom 7.8.1938: links gut erkennbar die Pflanzplätze im Hurdacher

Die Ortsgemeinden Rufi und Rüttiberg organisierten zum Anlass der 700 Jahrfeier der Eidgenossenschaft 1991 einen gemeinsamen "Begegungstag am Heimatort". Nebst verschiedenen andern Darbietungen wurde auch eine Diaschau gezeigt.

Ein grosses Dankeschön gehört den vielen bekannten und unbekannten Fotografen, allen voran Fridolin Boos, Fäh Alfred und Willi Giger, aber auch an Bruno Kaufmann, der aus seinem Archiv viele alte Bilder zur Verfügung stellte.

Die Diaschau wurde 2006 anlässlich der 650 Jahrfeier um ein Album mit fantastischen Naturaufnahmen von Armin (Minz) Jud ergänzt und als CD veröffentlicht. Auch die Schnappschüsse von der 650 Jahrfeier sind auf dieser CD enthalten. 

Der Schänner Rainer Schönenberger zeigt Bilder aus früheren Jahren, die durch intuitive Malweise, im Abstrakten ihren Ausdruck finden. Energiegeladen. Die Bewegung der Lebenskraft, welche Dinge belebt. In Kontrast dazu entwickelt sich nun in den aktuellen Werken eine Art reduzierter Realismus. Ruhig. Konktet. Gegenständlich. Fast schon surreal. Die aktuellen Arbeiten entstanden fast ausschliesslich im Atelier des Kulturzentrums Eichen, welches vom Kulturverein Künstlern aus der Region temporär zur Verfügung gestellt wird.

Vernissage: 18.02.2017, 17.00 Uhr
Ausstellung: 18.02. – 08.04.2017
Öffnungszeiten: Do – Fr, 19.00 – 21.00 Uhr

Aus Rüttibergner Hand: Dekoration zur 650 Jahrfeier

Kleine Ortsgemeinde – grosse Tradition

Die kleinste der fünf Schänner Ortsgemeinden, Rüttiberg, wurde im Jahre 1356 urkundlich erstmals erwähnt. Am kommenden Samstag wird dieses seltene Jubiläum mit einem schlichten Bürger- und Begegnungstag gefeiert.

von links: der Künstler Andreas Pawlaczyk, Mentor Zygi Wisniewski, Sr. Magdalena und David Düngler

Ausstellung im Kreuzstift

Seit einigen Tagen sind in den Gängen des Kreuzstiftes wunderschöne Bilder des Künstlers Andreas Pawlaczyk zu bewundern. Der gebürtige Pole wurde mit seiner in Schänis lebenden Familie vor einigen Jahren bei uns eingebürgert.

Gemeinderat Ruedi Nick durfte zur Vernissage eine grosse Zahl Heimbewohner, Besucher und kunstinteressierte Gäste in der Cafeteria des Alters- und Pflegezentrums Kreuzstift zu diesem speziellen Anlass herzlich willkommen heissen und stellte die beiden Laudatoren David Düngler aus Jona sowie Zygi Wisniewski von der Universität Cambridge vor.

David Düngler, ein persönlicher Freund des Künstlers, brachte den Anwesenden die Person Andreas Pawlaczyk näher und wies auf die grosse Professionalität des kreativen Malers hin. In Polen aufgewachsen, lebt der diplomierte Technik-Mechaniker mit seiner Familie seit 1989 in Schänis und erhielt im Jahre 2000 das Bürgerrecht der Ortsgemeinde Rüttiberg.

„Der feinfühlige Künstler versteht es wunderbar, die grosse Liebe zur Natur in seinen Bildern darzustellen“ meinte Düngler. Weiter erklärte er, die Ideen und die Kraft dazu hole sich Pawlaczyk sowohl aus der Bergwelt, wie auch in der Stille. Die romantischen, mit Kreide gemalten Pastell Bilder wären eine perfekte Symbiose von Farbe und Klang und würden wie ungewöhnliche Fenster wirken.